Urkunde für den Unesco Global Geopark Vulkaneifel

Unesco Global Geopark Vulkaneifel

Im Beisein von RLP-Ministerpräsidentin Malu Dreyer überreichten Vertreter des Auswärtigen Amts und der Deutschen Unesco-Kommission die offizielle Urkunde zur Anerkennung des Geopark Vulkaneifel als Unesco Global Geopark Vulkaneifel. Bei der Übergabe der Urkunde im Naturfreibad Pulvermaar in Gillenfeld unterstrich der Vizepräsident der Deutschen Unesco-Kommission Hartwig Lüdtke: »Die Landschaft des UNESCO-Geoparks Vulkaneifel ist ein Lehrbuch der Erdgeschichte. In den Maaren hat der Vulkanismus vor etwa 700.000 Jahren beeindruckende Spuren hinterlassen.«

Der Unesco Global Geopark Vulkaneifel liegt im nordwestlichen Teil des rheinischen Schiefergebirges und erstreckt sich über ein Gebiet von etwa 30 Kilometer Breite und 50 Kilometer Länge. Bekannt ist der Geopark vor allem für seine durch Vulkanismus geprägte Landschaft, die eine Vielzahl von Maaren, Vulkanen sowie Mineral- und Kohlensäurequellen aufweist. Maare, Schlackenkegel, Lavaströme, sprudelnde Quellen und weitere geologische und kulturhistorische Sehenswürdigkeiten zeichnen den Natur- und Geopark Vulkaneifel aus.

Der Unesco Global Geopark Vulkaneifel als Teil der UNESCO Global Geoparks gehört zu Regionen mit geologischen Stätten und Landschaften von internationaler geowissenschaftlicher Bedeutung. Diesen Wert machen die Geoparks durch Bildung, Schutz und nachhaltige Entwicklung erlebbar, für Bewohner wie für Besucher. Sie schaffen Identifikation mit der Region, fördern Tourismus und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und machen Herausforderungen des globalen Wandels in der Region zum Thema. Derzeit gibt es 120 UNESCO Global Geoparks in 33 Ländern, sechs davon in Deutschland: Bergstraße-Odenwald, TERRA.vita, Schwäbische Alb, Vulkaneifel, Harz–Braunschweiger Land–Ostfalen sowie der deutsch-polnische Geopark Muskauer Faltenbogen.

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Kategorie Geopark Vulkaneifel, Journal

Als Westfale verschlug es Herbert Peck Anfang der 1980ger Jahre nach Koblenz und vor einigen Jahren dann monatsweise in die Vulkaneifel. Begeistert von der Landschaft und den vielfältigen Freizeitmöglichkeiten (Wandern, Biken, Fischen) , hat er sich vorgenommen, andere daran teilhaben zu lassen.

1 Kommentare

  1. Ich gratuliere zu dieser Würdigung, einer bezaubernden Naturregion. Wie in dem Bericht hervorgehoben, ist es ein Erlebnis dort zu verweilen. Die Beschäftigung mit mit der Erdgeschichte hat mich schon immer interessiert.
    Deswegen War ich auch schon direkt an der Pulvermaar.
    Schade ist nur, das man dann in der Eifelzeitung nicht professionelle Berichte über die rollenden weissen Wohncontainer liest. Tourismus ist nun auch einmal auf diese Art . Natürlich muss man dies in ordentliche Bahnen lenken.
    Dies ist aber gerade an der Pulvermaar mit seinem Feriendorf und Stellplatz gut gelungen.

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