Endlich überzeugt von Wrightsocks

Wrightsocks

Relmäßigen Lesern dieses Blogs ist meine Skepsis in der Vergangeheit gegenüber den — meiner damaligen Meinung nach übermäßig «gehypten» Wandersocken von Wrightsocks — sicher noch in Erinnerung. Da Blasen bei mir kein besonderes Problem sind, war mir das Feature «Antiblasensystem» nicht Argument genug, mir diese mit einen Durchschnitsspreis von 25 EUR doch recht teuren Socken zuzulegen.

Mit einem ersten Paar war ich auch nicht so richtig zufrieden, da es Qualitätsprobleme gab, die sich allerdings als unwesentlich herausstellten. Nach dann doch guten Erfahrungen mit den Wrightsocks Escape bestellte ich dann für die anstehende kalte Jahreszeit die Wrightsocks Adventure crew und erhielt überraschenderweise ein Paar Merino Stride zum testen dazu. Vielen Dank dafür!.

Nach nun zwei Monaten und fast 500 km Erfahrung bei Temperaturen von teilweise -10° C und Schneehöhen von 30 cm denke ich, es ist an der Zeit ein Urteil abzugeben. Und dieses fällt uneingeschränkt positiv aus. Da ich — wie schon angemerkt — mit Blasenbildung kein Problem habe, kann ich für das «Antiblasensystem» (also die Doppellagigkeit der Socken) kein relevantes Urteil abgeben. Es geht also hier um den Tragekomfort insgesamt und vor allem die «Wintertauglichkeit».

Beides — Tragekomfort und Wintertauglichkeit — der dickeren Adventure; kann ich nur als ausgezeichnet bewerten. Die Füße fühlen sich in diesen Socken vom ersten Augenblick und bis zum Ende wohl. Es läuft sich angenehm weich auf der dicken Frottee-Polsterung im Fußbereich, die sich zwischen der Innen- und Außensocke befindet. Die Dicke hält die Füße auch bei tiefen Temperaturen warm. Aber auch die MERINO STRIDE wärmt durch die Merino Wolle sehr gut bei kühleren Temperaturen.

Im Spätherbst bis zu den ersten strengen Frösten trug ich die Merino Stride in einem Lowa RENEGADE GTX®, bei moderaten Minusgraden und schneefreiem Boden waren Adventure crew und der Renegade ein ideales Duo. Bei meine Schneewanderungen — und das waren im schneereichen Januar nicht wenige — hat sich die Kombination aus Adventure crew und dem Mammut BLACKFIN sehr bewährt. Gerade bei Schneehöhen von mehr als 30 cm erwies sich der hohe Schaft und die Innenpolsterung, die eng am Fuß sitzt und in Verbindung mit einer eng abschließeneden Thinsulate-Wanderhose das Eindringen von Schnee verhindert, als sehr hilfreich.

Anmerkung: Die Wrightsocks Adventure crew habe ich, wie die Lowa RENEGADE GTX® und die Mammut BLACKFIN II HIGH käuflich erworben. Die Merino Stride wurden mir von Wrightsocks zum Test zur Verfügung gestellt. Mein Urteil hat das aber in keiner Weise beeinflusst.

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Kategorie Journal, Produkttest

Als Westfale verschlug es Herbert Peck Anfang der 1980ger Jahre nach Koblenz und vor einigen Jahren dann monatsweise in die Vulkaneifel. Begeistert von der Landschaft und den vielfältigen Freizeitmöglichkeiten (Wandern, Biken, Fischen) , hat er sich vorgenommen, andere daran teilhaben zu lassen. Er ist zertifizierter Wanderführer im Deutschen Wanderverband (Wanderführer DWV) und führt Interessierte gerne über nicht so bekannte Pfade & Wege

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