Der winterliche Apolloniaweg in der Ferienregion Pulvermaar

Ferienregion Pulvermaar

Der Apolloniaweg bei Winkel in der Vulkaneifel ist nach der Schutzpatronin des Ortes benannt und wie Lavaweg, Antoniusweg und Wendelinusweg Teil des Wanderwege-Netzes in der Ferienregion Pulvermaar. Der Weg führt vorbei an Wiesen und über die windigen Höhen des Fuchs- und Tommelbergs, die heute noch mit einer dicken Schneeschicht bedeckt sind. Hier und am Rastplatz „Auf dem Hähnchen“ hat man einen wunderschönen Rundblick auf die schnebedeckte Vulkaneifel. Auf den Waldpassagen und an den idyllischen Bachläufen kann man die Seele baumeln lassen und sich ganz der Natur hingeben.

Start in Oberwinkel entlang des Rüsselbach

Die Ferienregion Pulvermaar bietet 6 verschiedene Wanderwege an. Dieser Apolloniaweg startet — so der Vorschlag auf der Website der Ferienregion Pulvermaar — am Bürgerhaus im Ortsteil Niederwinkel. Ich bevorzuge den Startpunkt am Rüsselbach in Oberwinkel, geht es doch hier gleich durch ein romantisches Bachtal auf die Vulkaneifelhöhen.

Zur Wacholderheide Geisert

Auf den Höhen der Vulkaneifel hat man die Möglichkeit auf den Antoniusweg oder den Vulkanopfad zu wechseln. Diese drei Wege durch die Ferienregion Pulvermaar verlaufen bis zum Naturschutzgebiet Geisert parallel.

Das NSG Geisert ist eine wacholder­reiche Zwerg­strauch­heide auf dessen saurem Boden auch vereinzelt Flächen von Borstgrasrasen zu finden sind. Vom Geisert kann man einen kurzen Abstecher zum Demerather Sauerbrunnen, im Volksmund Drees genannt, einbauen. Dazu muss man den Apolloniaweg aber kurz verlassen und ein Stück auf dem Vulcano-Pfad gehen.

Eine kleine Schwengelpumpe fördert das saure Wasser, dass an heißen Tagen nur zum Füße kühlen geeignet ist, in ein ummauertes Becken. Das kohlensaure und stark eisenhaltige Wasser ist nicht als Trinkwasser geeignet. Das gashaltige Wasser wurde früher als natürliches Treibmittel zum Backen genutzt.

Dreis- und Thielbachtal in der Ferienregion Pulvermaar

Zwischen Heitenberg und Acht geht es weiter durch das Tal des Thielbaches, der — von einer Eisschicht bedeckt — durch eine Auenlandschaft mäandert. Frost und Schnee ließen es zu, dem Bachlauf etwas direkter zu folgen, normalerweise verhindert das dichtes Dornengestrüpp und sumpfiges Gelände.

Über Geisbüsch zum Rastplatz „Auf dem Hähnchen“

Später öffnet sich das Tal und über den Thielbach geht es zunächst durch freies Feld und später auf Waldwegen hinauf auf den Geisbüsch. Hier nimmt die Dichte der Markierungen deutlich ab und ich muss schon häufiger auf die Karte schauen, zumal der hohe Schnee die Orientierung erschwert. Ich bin den Weg aber schon häufiger gegangen uns so lande ich letztendlich über den Maas-Rhein-Fernwanderweg am Rastplatz „Auf den Hähnchen“ mit seiner wundervollen Fernsicht.

Vom „Hähnchen“ zurück nach Winkel

Kurz hinter dem Rastplatz zweigt der Maas-Rhein-Weg nach rechts ab, der Apolloniaweg geht geradeaus, später halblinks weiter. Bald danach tritt der Apolloniaweg wieder in ein Waldgebiet ein. Der Weg verläuft nun hoch über dem Talgrund des Oberwinkeler Baches. Tiefer und tiefer geht es hinab, bis ich am Friedhof vorbei den Ortsrand Nieder-Winkels erreiche. Das Örtchen ist hübsch, so dass ein kurzer Abstecher in das Dorf schon hier lohnte. Ich werde das am Ende der Tour, wenn ich vom Fuchsberg kommend den Ort noch einmal erreiche, nachholen.

Die Passage über Trommel- und Fuchsberg ist bei den vorliegenden Schneeverhältnissen anspruchsvoll, so dass ich froh bin, mit einem Abstecher ins Örtchen einige ruhige Minuten einlegen zu können. Von Niederwinkel geht es dann am Bürgerhaus vorbei unterhalb des Fuchsberg zurück zum Startpunkt nach Oberwinkel.

Hier der Tourverlauf als Karte, ein Klick auf die Grafik lädt den Track als GPX-Datei.

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