Römerstollen zwischen Ulmener Maar und Jungferweiher

Jungferweiher und Ulmener Maar Foto: Natur- und Geopark Vulkaneifel

Jungferweiher und Ulmener Maar Foto: Natur- und Geopark Vulkaneifel

Der sogenannte Römerstollen , ein Verbindungsstollen zwischen dem „Jungspund unter den Maaren„, dem rund 10.000 Jahren alten Ulmener Maar und dem Jugfernweiher gilt vielen als Mythos. Aktuell wird der Stollen vom Kreiswasserwerk Cochem-Zell zur Regulierung des Wasserstandes des Ulmener Maars genutzt, aber schon seit vielen Jahren gibt es in der Stadt Ulmen den Wunsch, den Römerstollen zwischen Maar und Jungferweiher für Besucher öffnen zu lassen. Eine Verbindung der beiden Ulmener Vulkane wäre nicht nur aus geologischer Sicht eine großartige Attraktion.

Ein Römerstollen, der nicht von Römern gebaut wurde?

Portrait_Pfeiffer_RGBBleibt die Frage, ob der Ulmener Römerstollen seinen Namen tatsächlich verdient hat. Denn es ist keineswegs sicher, dass der Stollen zwischen den Maaren bereits vor 2000 Jahren gegraben wurde. Handelt es sich beim „Römerstollen“ also tatsächlich um ein römisches Bauwerk? Ein Vortrag von Dr. Peter Pfeiffer gibt nun Antworten auf diese und weitere Fragen zur Geschichte einer beachtlichen Tunnelbauleistung und bietet einen grundlegenden Einblick in die bisherigen Ergebnisse einer Forschergruppe der Universität Trier, die das Bauwerk mit historischen, archäologischen sowie bauhistorischen Methoden eingehend untersucht hat.

Dr. Peter Pfeiffer referiert am Dienstag, 19.04.2016 um 19.00 Uhr im Rathaus in
Ulmen (Marktplatz 1, 56766 Ulmen). Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Vortrag findet im Rahmen der Vulkaneifel Akademie des Natur- und Geopark Vulkaneifel, in Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde Ulmen, statt. Weitere Informationen zur Vulkaneifel Akademie erhalten Sie beim Natur- und Geopark Vulkaneifel: E-mail: geopark@vulkaneifel.de, Tel. 06592 933206, www.geopark-vulkaneifel.de.

Kategorie Journal, Nicht wiederholen, Vulkaneifel

Als Westfale verschlug es Herbert Peck Anfang der 1980ger Jahre nach Koblenz und vor einigen Jahren dann monatsweise in die Vulkaneifel. Begeistert von der Landschaft und den vielfältigen Freizeitmöglichkeiten (Wandern, Biken, Fischen) , hat er sich vorgenommen, andere daran teilhaben zu lassen.

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