Drei Themenwege durch die FerienRegion Pulvermaar

Themenwege

Die Themenwege der Ferienregion Pulvermaar habe ich inzwischen schon in einigen Berichten vorgestellt. Es sind Wanderwege von 12 bis 20 km Länge, die sich in ihrer Charakteristik sehr unterscheiden. Über drei der Wege möchte ich heute berichten, es geht los mit dem Wendelinusweg . Der abwechslungsreiche Rundweg führt sie durch zwei Maare mit unterschiedlichem Charakter mit ihren einzigartigen Panoramen: Eines völlig verlandet, das andere mit einer Wassertiefe von knapp 2 m eines der flachsten Maare der Vulkaneifel. Weiter gehts über historische Mühlenpfade, durch den wildromantischen Abschnitt des Üßbachtales und die Abgeschiedenheit verschiedener Naturschutzgebiete.

Vor allem die waldreichen Abschnitte vom Immerather Maar entlang des Maarbachs mit der alten Immerather Mühle und entlang des Üßbachs sind ideal für heiße Sommertage. Wundervolle Rastplätze mit Fernblicken in die Vulkaneifel lockern den Weg auf und lassen uns den frischen Wind um die Nasen wehen.

Der Weg erreicht die Vulkaneifelhöhen bei Immerath und dort wechseln wir auf den zweiten Themenweg, den Apolloniaweg . Der Weg führt uns vorbei an saftigen Wiesen und über die windigen Höhen des Fuchs- und Tommelbergs, hier hat man einen wunderschönen Rundblick über die Vulkaneifel. Auf den Waldpassagen und am idyllischen Bachläufen des Rüsselbach kann man die Seele baumeln lassen und sich ganz der Natur hingeben, bevor man wieder auf die Vulkaneifelhöhen aufsteigt.

Dort oben bei Ellscheid wechsele ich auf den Antoniusweg , den dritten der Wege mit seinen verträumten Tälern mit sprudelnden Bachläufen in der Geiswies (Schöner Rastplatz) , stillen Waldpassagen auf dem Weg hinunter zum Mürmes und Ausblicken mit reichlich Informationen bei den Ellscheider Fenstern. Nahtlos fügt sich der neue Mürmesrundweg in diese der Themenwege ein. Auf dem Rundweg erläutern verschiedene Infobereiche dem Wanderer, welche seltenen Tier- und Pflanzenarten der Mürmes, ein Hochmoorhabitat, beherbergt. Ein fest installiertes Fernrohr mit starker Vergrößerung holt Tiere und Pflanzen bis vor die Nasenspitze heran.

Nach einer Rast in Gillenfeld geht es über den Maare-Moselradweg und durch den Erlenfloß zurück zum Pulvermaar. Und hier halten die Anstifter den «Lasterhuddelhuppen» bereit, an dem aller Laster Ende liegt. Die einzige Last, die ich heute noch zu tragen habe, ist allerdings nur der Aufstieg über den 30m hohen Kraterwall des Pulvermaarvulkans zurück ins Feriendorf, Dafür musste ich allerdings keinen Stein ablegen, sondern nach rund 30 km noch mal alle Kräfte mobilisieren.

Kategorie Allgemein

Als Westfale verschlug es Herbert Peck Anfang der 1980ger Jahre nach Koblenz und vor einigen Jahren dann monatsweise in die Vulkaneifel. Begeistert von der Landschaft und den vielfältigen Freizeitmöglichkeiten (Wandern, Biken, Fischen) , hat er sich vorgenommen, andere daran teilhaben zu lassen.